Hypnosetherapie

Hypnosetherapie ist eine Therapie, die auf Hypnose basiert, um durch die gezielte Arbeit mit dem Unterbewusstsein ein festgelegtes Ziel zu erreichen.

Hypnosetherapie wirkt sehr schnell. Damit aber das Unterbewusstsein nicht überfordert wird und die Erfolge nachhaltiger sind, steigert man langsam die Therapie. Denken Sie daran, dass ihr „Problem“ auch nicht von heute auf morgen entstanden ist, sondern sich langsam entwickelt hat.

Was ist Hypnose?

Hypnose ist kein unnatürlicher Zustand, sondern entspricht genau dem Zustand, in dem wir uns direkt nach dem Aufwachen, verschlafen aus dem Bett rollen. Wir befinden uns dann in einem Zustand zwischen Wachbewusstsein und Schlaf. Das Gehirn befindet sich in einem sog. Alphazustand, in dem es wesentlich empfänglicher für Eingebungen von außen ist, als im Wachzustand. Dieser Zustand wird in der Hypnose künstlich hergestellt und das Unterbewusstsein kann direkt angesprochen werden. Obwohl Ereignisse produziert werden, körperliche Abläufe verändert werden und die Kritikfähigkeit stark herabgesetzt ist, wird kein Mensch gegen seine eigene innere Ethik und Moral verstoßen. Hypnose ist schön und sehr erholsam und man fühlt sich danach, wie nach einem erholsamen Schlaf oder einer Wellness- Behandlung. Das Autogene Training und Yoga wurden aus der Hypnose entwickelt und sind nichts anderes als eine Form von Selbsthypnose. Die Angst man würde aus der Trance nicht zurückkommen ist völlig unbegründet. Hypnose geht, wenn keine Aufwecksuggestion erfolgt, automatisch in Schlaf über, aus dem man vollkommen natürlich und gut erholt aufwacht.

Selbstverständlich erfordert die Hypnosetherapie ein ausgeprägtes Verantwortungsgefühl und Einfühlungsvermögen. Eine fundierte Ausbildung an der Hypnotherapeutenschule, 86150 Augsburg hat mich auf meine Arbeit als Hypnosetherapeutin bestens vorbereitet.

Was zeichnet die Hypnosetherapie aus?

Seit 4.000 Jahren dient die Hypnose dazu, körpereigene Kräfte zu aktivieren, ohne dem Körper mit Zuführung von Giftstoffen zu schaden und sich unerwünschten Nebenwirkungen von Arzneimitteln auszusetzen.

Verlauf einer Hypnosetherapie

Am Anfang steht das Erstgespräch, in dem ich mit dem Patienten die Therapieziele und die Vorgehensweise bespreche. Danach versetze ich den Patienten zunächst nur in eine Tiefenentspannung, um ihn allmählich an die Hypnose heranzuführen. Darauf werden sich die nächsten Sitzungen aufbauen. Je nach Art der Behandlung und Zielsetzung ist eine unterschiedliche Tiefe der Trance erforderlich:

Leichte Hypnose:
Der Hypnotisierte befindet sich in einem leichten Entspannungszustand, sein Bewusstsein ist voll aktiv. Eine einfache Suggestion wird dennoch angenommen, obwohl der Patient der Meinung ist, gar nicht in Hypnose gewesen zu sein.

Mittlere Hypnose
Der Hypnotisierte befindet sich in einem tiefen Entspannungszustand. Das Wachbewusstsein ist kaum noch aktiv, eine hohe Einflussnahme auf Wahrnehmung und Gefühle des Patienten ist jetzt möglich. Direkte Eingriffe in Erinnerung und Wissen können hier erreicht werden. Der Patient kann sich nicht mehr an alles erinnern und fühlt sich nach der Hypnose ausgeruht und wohl, wie nach einem leichten, erholsamen Schlaf.

Ziel der Hypnose

Der Patient erarbeitet mit mir schrittweise sein Therapieziel. Dies erfolgt dadurch, dass beim Patienten Bilder oder Gefühle erzeugt werden, die Wünsche hervorrufen, und sein Unterbewusstsein ist bestrebt, diese Vorstellungen zu realisieren.


Wer ist hypnotisierbar?

Grundsätzlich ist jeder Mensch hypnotisierbar, aber nicht gegen seinen Willen.
Außerdem muss der Patient dem Behandler vertrauen, sonst wird jeder Hypnoseversuch vom Unterbewusstsein blockiert. Die Tiefe der Trance steigert sich auch erst allmählich. Insbesondere beim ersten Versuch erreichen sehr viele einen leichten, nur wenige einen mittleren und sehr wenige einen tiefen Trancezustand.

Einsatzgebiete der Hypnose

  • Ängste und Phobien (z.B.: Flug-, Höhen-, Prüfungsangst)
  • Sprachprobleme (Stottern, Sprachfehler, etc.)
  • Depressionen und Missstimmungen
  • Sucht- und Gewohnheitsprobleme (Rauchen, Alkohol, etc.)
  • Ernährungs- oder Gewichtprobleme (auch Fett- oder Magersucht)
  • Stressproblematiken und Verarbeitung von traumatischen Ereignissen
  • Kinderprobleme (Einnässen, Einkoten, Nägelkauen, ADS, etc.)
  • Ein- oder Durchschlafprobleme, Schnarchen oder Zähneknirschen
  • Verhaltensprobleme (Schüchternheit, Aggression, etc.)
  • Schmerzen (Kopf, Rücken, etc.)
  • Sexuelle Probleme (Impotenz, Frigidität)
  • Allergien verschiedenster Art


Kontraindikationen bei Hypnose:

Schizophrenie, Epilepsie, Demenz, Borderline, Schwachsinn, endogene Depression, krankhafte Neigung zu Kurzschlusshandlungen, extrem niedriger Blutdruck und schweres Asthma.

 

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